Über GRETA

Wofür steht GRETA?

Der Name „GRETA“ steht für den Projekttitel „Grundlagen für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens von Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung“. 

Zusammen mit sieben Dachverbänden der Erwachsenen- und Weiterbildung wurden im Projekt GRETA Instrumente und Verfahren entwickelt, mit denen Lehrende ihre Kompetenzen anerkennen und weiterentwickeln können.

Unter dem Slogan „GRETA – kompetent handeln in Training, Kurs und Seminar“ wird seit 2018 ein so genanntes Anerkennungsverfahren von Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung angeboten, mit dem Ziel Professionalität zu erhöhen. Kern des Anerkennungsverfahrens stellt das GRETA-Kompetenzmodell dar. Darauf aufbauend wurden mit dem PortfolioPlus und dem GRETA-Reflexionsbogen Instrumente entwickelt, die eine Anerkennung und Professionalitätsentwicklung unterstützen.

Was möchte GRETA erreichen?

Ziele von GRETA sind:

  • die Professionalität von Lehrenden in der Weiterbildung zu unterstützen,
  • die Qualität von Weiterbildung zu erhöhen und
  • langfristig den Status der Weiterbildung aufzuwerten.

Dazu wird ein Anerkennungsverfahren angeboten, in dem Lehrende ihre Kompetenzen reflektieren, dokumentieren und – wenn gewünscht - anschließend von eigens dafür geschulten GRETA-Gutachterinnen und GRETA-Gutachtern begutachten lassen können. Sie erhalten im Anschluss eine individuelle Kompetenzbilanz sowie ein individuelles Feedbackgespräch, das den Fokus auf die professionelle Weiterentwicklung legt. Weiterbildungseinrichtungen erhalten ebenfalls Unterstützung zur Nutzung der GRETA-Instrumente zu Zwecken der Personalrekrutierung oder Personalentwicklung.

Aktuell werden die GRETA-Instrumente und –Verfahren noch bis November 2021 in einem vom BMBF-geförderten Projekt erprobt und pilotiert.

Welchen Nutzen bringt GRETA?

Eine Anerkennung von Kompetenzen Lehrender bieten sowohl Lehrenden als auch Einrichtungen Nutzen.

Lehrende erhalten…

  • die Möglichkeit einer systematischen Reflexion ihrer eigenen Kompetenzen,
  • einen Nachweis über ihre individuellen Lehrkompetenzen,
  • Anerkennung für das professionelle Wissen und Können,
  • eine Beratung zur eigenen professionellen Weiterentwicklung,
  • Hinweise für ihre individuelle Karriereplanung,
  • die Möglichkeit einer langfristig verbesserten Wettbewerbsfähigkeit.

Einrichtungen können…

  • eine Orientierung über Kompetenzanforderungen erhalten,
  • Personal strukturiert rekrutieren,
  • ihre Personal- und Organisationsentwicklung strategisch betreiben,
  • eine Bestandsaufnahme der Kompetenzen ihres Lehrpersonals vornehmen,
  • die Qualität ihres Lehrpersonals ausweisen,
  • Train-the-Trainer Angebote entwickeln oder weiterentwickeln.